Radtour nach Rastede

Einst Bauernhof - Nun ein Pferdegestüt

 

 

Verfall droht

 

Klinkerstrasse Mansholt - Bokel

 

 

 

 

 

Wenn das Leben auch kein Ponyhof ist, der Bokeler Pferdehof bietet ein Ausstieg aus der Alltagswelt an.

 

 

Vogel mit Bauernhaus bei Bokel

 

 

Bokeler Burg

 

 

Bokeler Burg Wallgraben

 

 

Rastede Altes Spritzenhaus

 

 

Rastede Haus von 1799

 

 

Rastede

 

 

Rastede Reitanlage

 

 

Rastede Kirche Glockenturm

 

 

Kirchweg Loy

 

 

Eiche bei Loy

 

Radtour im Mai 2014 nach Rastede. Zunächst über Hüllstede, Hüllsteder Diele in Richtung Langenbrügge. Bauernhöfe im niedersächsischen Stil. Aber auch immer die ostfriesischen Gulfhäuser. Immer mehr Baumschulen, baumschulistische Areale, die die Ammerländer Landschaft überformen. Die Autobahn in drohender Nähe. Alte Bezeichnungen wie Landwehr, Postweg, Grenzweg begleiten die Fahrt. Die Klinkerstrasse von Manshalt in Richtung Bokel macht einen restaurierten Eindruck. Nur selten werden die alten, oft heruntergekommenen Klinkerstrassen wieder hergestellt. Schade. Ein echtes ammerländisches Kulturgut. Eine regionale Spezialität. Die es nur hier im Nordwesten gibt. Begleitung durch buntfarbige Ackerfluren. Alte Bauernhäuser, die nun von Einwohnern mit höherem Einkommen bewohnt werden. Am Dorf(leben) vorbei in das ländliche Ambiente gekommen? Ist das Leben doch ein Ponyhof? Ein Schild vor einem Pferdehof gefällt. Ende der realen Welt hier - Ponyhof dort. Die Bokeler Burg. Wie im Ammerland üblich nur noch restliche Wälle und Gräben. Viel davon schon beseitigt. Mit Bäumen überwachsen. Die Umgebung von Rastede. Eine grüne Wiesen- und Weidelandschaft. Mit Baumreihen durchsetzt. Überall Bauernhöfe. Der "Residenzort" Rastede. Was ist überhaupt ein Residenzort? Hebt er sich von der Umgebung ab? Durch was? Schloß. Wald. Reiten. Park. Spiegelt sich aber kaum im Ortsbild Rastedes wieder. Das Herrschaftliche. Eher bürgerliche Bauten. Das alte Spritzenhaus begeistert mit seiner Backsteinarchitektur. Glockenturm und Kirche wie immer eindrucksvoll. Allerdings zu sehr von Touris umlagert. Der Kirchweg nach Loy. Zu sehr von anderen Wegen inzwischen unterbrochen. Die Kirchwege Gießelhorst und Torsholt haben dagegen ihre eigene konkrete Wegführung, die den Charakter eines Kirchpfades wiedergeben. Imposant die gespaltene und teilweise ausgehöhlte mächtige Eiche.